Wie kann ich ICH SELBST sein und mein Leben gut leben?
Ausdruckskunsttherapie – Begleitung für das, was Sie gerade bewegt.

Oder Sie stellen sich eine ganz grundsätzliche Frage:
Wie möchte ich eigentlich leben?
Was brauche ich?
Was gehört wirklich zu mir?
Und wie kann ich mehr ich selbst sein – in Beziehungen, im Beruf und in meinem Leben?
In meiner therapeutischen Arbeit begleite ich Menschen dabei, sich mit dem auseinanderzusetzen, was sie gegenwärtig bewegt, belastet oder nach Veränderung verlangt.
Therapie kann einen geschützten Raum bieten, diesen Fragen nachzugehen – mit Zeit, Aufmerksamkeit und der Möglichkeit, genauer wahrzunehmen, was sich zeigt.
Was ist Ausdruckskunsttherapie?
Ausdruckskunsttherapie ist eine Form der therapeutischen Begleitung, die das Gespräch mit künstlerischen und körperbezogenen Erfahrungsprozessen verbindet.
Wir können mit Malerei und Gestaltung, Bewegung und Tanz, Stimme und Musik, Poesie und Sprache, Theater und Improvisation arbeiten.
Dabei geht es nicht darum, Kunstwerke zu produzieren.
Sie müssen weder malen noch tanzen noch singen können.
Die Künste eröffnen vielmehr einen zusätzlichen Erfahrungsraum. Manchmal wird dadurch etwas wahrnehmbar, für das vorher noch keine Worte vorhanden waren.

Warum mit Kunst arbeiten?
Wir versuchen häufig, Schwierigkeiten vor allem durch Denken zu lösen.
Wir analysieren, wägen ab, erklären, suchen Ursachen und versuchen zu verstehen.
Das ist wichtig – und manchmal reicht es nicht.
Künstlerisches Arbeiten ermöglicht, eine Situation auf eine andere Weise zu untersuchen. Sie können etwas ausprobieren, ohne es sofort im Alltag umsetzen zu müssen. Sie können einer Empfindung eine Form geben, eine Situation verändern, verschiedene Möglichkeiten nebeneinanderstellen oder etwas entstehen lassen, das vorher nicht geplant war.
Das Kunstmachen wird so zu einem Experimentierraum.
Dabei interessiert uns zunächst nicht:
Was bedeutet das?
Sondern:
Was ist da?
Was sehen Sie?
Was nehmen Sie wahr?
Was verändert sich?
Was überrascht?
Was stößt mich ab oder irritiert mich?
Aus dieser genauen Wahrnehmung können neue Zusammenhänge, Fragen und Handlungsmöglichkeiten entstehen.
Wie bin ich – und wie möchte ich mein Leben leben?
Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens gelernt, Erwartungen zu erfüllen, Verantwortung zu übernehmen, sich anzupassen, leistungsfähig zu sein oder bestimmte Seiten von sich zu verstecken.
Das kann lange gut funktionieren. Bis es dann auf einmal nicht mehr funktioniert.
Therapeutische Arbeit kann bedeuten, die eigene Wahrnehmung wieder genauer kennenzulernen: Bedürfnisse, Grenzen, Wünsche, Gefühle, körperliche Reaktionen, Beziehungsmuster und die eigenen Möglichkeiten zu handeln.
Dabei braucht manches vielleicht …
… Anerkennung.
… eine Grenze.
… darf betrauert werden.
… oder möchte tatsächlich anders werden.

Mit welchen Anliegen können Sie zu mir kommen?
Sie können zu mir kommen, wenn Sie sich beispielsweise mit persönlichen Krisen oder Veränderungen auseinandersetzen, von Ängsten oder Unsicherheit beschäftigt sind, Schwierigkeiten in Beziehungen erleben oder sich immer wieder in ähnlichen Konflikten wiederfinden.
Auch Erschöpfung, Überforderung, Orientierungslosigkeit, Schwierigkeiten mit den eigenen Grenzen, Entscheidungsfragen oder das Gefühl, sich selbst aus dem Blick verloren zu haben, können Anlass für eine therapeutische Begleitung sein.
Vielleicht gibt es aber auch gar kein klar benennbares „Problem“.
Vielleicht spüren Sie lediglich:
So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.
Auch damit können wir beginnen.
Wie arbeiten wir miteinander?
Am Anfang steht Ihr gegenwärtiges Anliegen.
Was führt Sie zu mir?
Was beschäftigt Sie gerade?
Was soll sich verändern?
Und woran würden Sie merken, dass die therapeutische Arbeit für Sie hilfreich ist?
Von dort aus entwickeln wir den Prozess gemeinsam.
Manchmal werden wir viel sprechen.
Manchmal schlage ich Ihnen einen künstlerischen oder körperbezogenen Prozess vor. Vielleicht arbeiten Sie mit Farbe, Papier oder Ton. Vielleicht mit Bewegung, Stimme, einem Text, einer kleinen Improvisation oder mit Materialien aus der Natur.
Sie entscheiden dabei jederzeit selbst, worauf Sie sich einlassen möchten.
Anschließend betrachten wir gemeinsam, was während des Prozesses geschehen ist und was davon für Ihr Anliegen bedeutsam sein könnte.
Ich interpretiere Ihr Bild, Ihre Bewegung oder Ihren Ausdruck nicht für Sie.
Stattdessen schauen wir gemeinsam genau hin.
Denn entscheidend ist nicht, was ein Bild „allgemein bedeutet“, sondern was Sie darin wahrnehmen und erfahren.
Körper und Wahrnehmung
Der Körper spielt in meiner Arbeit eine wichtige Rolle.
Nicht als etwas, das unabhängig von uns „weiß, was richtig ist“, sondern als Teil unserer gegenwärtigen Erfahrung.
Vielleicht verändert sich die Atmung, vielleicht spüren Sie Anspannung, vielleicht verändert sich Ihr Fokus im Tun auf einmal, vielleicht halten Sie inne oder stoppen Ihren Prozess.
Solche Beobachtungen können Hinweise darauf geben, wie wir Situationen erleben und wie wir auf sie reagieren.
Wir richten deshalb immer wieder die Aufmerksamkeit auf den Körper und beziehen diese Wahrnehmungen in die therapeutische Arbeit ein.
Meine Haltung
Ich verstehe Therapie als einen gemeinsamen Prozess.
Ich begegne Ihnen nicht mit einer fertigen Erklärung darüber, warum Sie so sind, wie Sie sind.
Ich höre zu. Ich frage nach. Ich beobachte. Ich stelle Ihnen meine Wahrnehmung zur Verfügung. Ich biete Ihnen Erfahrungen und künstlerische Prozesse an und bin Expertin darin, Sie in diese Prozesse zu begleiten und dabei genauer zu untersuchen, was sich darin zeigt.
Dabei arbeite ich ressourcen- und lösungsorientiert, phänomenologisch, körperbezogen und mit den Methoden der Ausdruckskünste.
Phänomenologisch bedeutet für mich:
Erst wahrnehmen – dann verstehen.
Nicht vorschnell erklären oder interpretieren, sondern zunächst möglichst genau beschreiben, was tatsächlich erlebt wird.
Dadurch kann Raum entstehen für etwas, das vorher vielleicht noch nicht sichtbar war.
ÜBER MICH

Kathrin Keune
Ich bin Kathrin Keune, Musicaldarstellerin, Therapeutin und kunstbasierter Business Coach, sowie Gründerin der Artsbased Academy. Seit fast 20 Jahren begleite ich Menschen in ihren Entwicklungsprozessen, in Führungs- und Kommunikationsthemen, in persönlichen Veränderungsfragen und in herausfordernden Gruppendynamiken.
Mich inspiriert das Neue das entsteht, die Überraschungen, wenn wir uns im Coaching und in der Beratung auf Entdeckungsreise begeben. Dabei hilft meine ressourcen- und lösungsorientierte Haltung. Ich höre genau zu und schaue genau hin und bleibe phänomenologisch – frei von Konzepten und Kategorien. Das erlaubt die Entdeckung und Überraschung, so dass wirklich neue Lösungen, Perspektiven und Wege entstehen können.
Meine Erfahrung zeigt, dass ein Wachstumsprozess Zeit braucht, um Reife zu erlangen. Optimierung ist mir dabei zu wenig. Es geht um tiefe, nachhaltige Veränderung, die aus dem Menschen erwächst und trägt. Künstlerische Prozesse sind ein idealer Raum, um diese neuen Möglichkeiten zu entdecken, neue Perspektiven zu entwickeln und sich selbst anders auszuprobieren. Was da entsteht ist viel mehr als die Summe der Einzelteile – es ist die Magie des Neuen, des überraschend Entstehenden und der daraus neugierig machenden Wegbiegungen.
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht für mich immer der einzelne Mensch:
Was erleben Sie gerade?
Was brauchen Sie?
Was möchten Sie verstehen?
Und wie möchten Sie Ihr Leben gestalten?
Wie kann ich ICH SELBST sein und mein Leben gut leben?
Vielleicht ist das keine Frage, die sich ein für alle Mal beantworten lässt.
Das Leben verändert sich. Beziehungen verändern sich. Anforderungen verändern sich. Und auch wir selbst verändern uns.
Deshalb verstehe ich Therapie nicht als Weg zu einem „perfekten“ oder dauerhaft problemlosen Leben.
Es geht darum, sich selbst besser wahrnehmen und verstehen zu lernen, eigene Möglichkeiten zu erkennen, Grenzen wahrzunehmen und setzen zu können, adäquate Entscheidungen treffen zu können, mit schwierigen Erfahrungen umgehen zu lernen.
Und zunehmend ein Leben zu gestalten, das sich als das eigene erleben lässt.
Ein gutes Leben muss nicht perfekt sein.
Aber es sollte Ihr eigenes sein.
Ein erstes Gespräch
Wenn Sie überlegen, ob eine therapeutische Begleitung für Sie passend sein könnte, können wir uns zunächst kennenlernen.
In einem ersten Gespräch erzählen Sie mir, was Sie zu mir führt. Wir schauen gemeinsam auf Ihr Anliegen, und ich erläutere Ihnen meine Arbeitsweise.
Danach entscheiden wir, ob Sie sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen können.
Sie müssen vorher nicht genau wissen, was „Ihr Thema“ ist.
Manchmal beginnt therapeutische Arbeit genau dort:
„Ich weiß noch nicht genau, was los ist. Aber ich möchte etwas verändern.“
